Wahrhaftig liebevolle Partnerschaft
- Jacqueline Hübner
- 5. Dez. 2023
- 3 Min. Lesezeit
Das Thema Partnerschaft ist inzwischen so präsent wie noch nie und immer mehr fangen an zu hinterfragen, was denn eine wahrhaftige Partnerschaft eigentlich ausmacht. Viele glauben nicht mehr an die wahre Liebe, weil sie enttäuscht und verletzt wurden und sich nicht mehr intensiv auf einen Partner einlassen können, weil sie Angst haben, dass sie wieder enttäuscht werden.
Viele Partnerschaften scheitern daran, weil diese auf der Basis von Abhängigkeit bestanden. Wenn wir uns von einem Partner abhängig machen, weil er uns etwas geben soll, haben wir eine Erwartungshaltung, die der Partner auf Dauer nicht erfüllen kann.
Aber das alles muss nicht sein. Es wird in Zukunft wieder in Richtung echte Partnerschaft gehen. Dafür ist es notwendig bei sich selbst zu schauen, was da alles an alten Verletzungen noch in uns schlummert und aufgelöst werden möchte. Zu schauen, was wir aus der Vergangenheit alles mitgebracht haben und uns heute noch beeinflusst und uns höchstwahrscheinlich daran hindert eine Partnerschaft auf Augenhöhe zu leben.
Dazu ist es auch wichtig zu definieren, was Liebe überhaupt ist. Und hier fängt es schon an, denn jeder definiert Liebe, wie er es von seinen Eltern/Vorfahren und dem Umfeld vorgelebt bekommen hat und das ist oft nicht das, was Liebe in ihrer wahren Essenz wirklich ist.
Denn wahre Liebe ist Hingabe, Vertrauen, Nähe, Freude, Unterstützung, Sicherheit, Leichtigkeit, Kommunikation, sich verbunden und gleichzeitig frei zu fühlen.
Aber vor allem ist Liebe auch, sich immer wieder mit sich selbst auseinanderzusetzen. Denn nur durch die Annahme und Akzeptanz deiner eigenen Vollkommenheit, kannst du eine wahrhaftige Partnerschaft eingehen.
Welche Voraussetzungen sind nun eigentlich wichtig eine tiefgehende Partnerschaft zu leben:
Selbstliebe - Herzöffnung
Selbstreflektion - die Bereitschaft in die eigene Tiefe zu tauchen und mit sich selbst auseinanderzusetzen
Bewusstwerdung eigener Verletzungen und Beziehungsmuster, die bisher gelebt wurden
Sich darüber klar zu werden, was will ich von einer Partnerschaft und wie stelle ich mir, eine für mich richtige Partnerschaft vor?
Stell dir auch die Frage: Wie bin ich als Partner in einer Beziehung und wie soll mein Partner sein? Wie möchte ich mich in einer Partnerschaft fühlen?
Was sind meine persönlichen Werte? Lebe ich nach meinen Werten, stehe ich dazu? Haben wir die gleichen Werte?
Kennst du deine Grenzen?
Offene und ehrliche Kommunikation ohne Drama. Kann ich ein Problem mit ihm klären, ohne ihn zu verurteilen?
Kann ich hinhören was mein Partner mir mitteilt und interessiere ich mich dafür?
Akzeptanz des Partners. Sich mit all seinen Stärken und Schwächen zeigen dürfen.
Wofür liebe ich meinen Partner? Können wir auch die Schwächen des Partners lieben?
Können wir miteinander lachen?
Sind wir, was Sexualität und Intimität betrifft auf der gleichen Wellenlänge?
Haben wir ein gemeinsames Ziel?
Können wir uns gegenseitig in unserer Entwicklung unterstützen?
Schenken wir uns gegenseitige Aufmerksamkeit?
Sind wir beide bereit in eine Partnerschaft Zeit und Energie zu investieren?
Sind wir auf der geistig, emotionalen, körperlichen und seelischen Ebene miteinander verbunden?
Welche Gemeinsamkeiten haben wir und sehen wir auch die Unterschiede?
Können wir uns aufeinander verlassen und haben wir Vertrauen zueinander?
Können wir uns in einer Partnerschaft als freie Menschen fühlen?
Wenn wir uns jetzt all diese Fragen mal näher betrachtet haben und uns damit auseinandersetzen, sehen wir, ob wir eine Partnerschaft auf Augenhöhe führen können. Und Ja Partnerschaft ist, sich immer wieder darum zu bemühen, sich immer wieder darauf zu besinnen und sich gegenseitig ins Gleichgewicht zu bringen. Geben und Nehmen. Es geht darum, dass sich zwei freie, sich selbst liebende Menschen, verbinden. Habe den Mut dich und deinen Partner immer wieder neu zu entdecken. Bring dich und deine Beziehung auf eine höhere Bewusstseinsebene.
Und JA es gibt sie noch, die wahre Liebe. Wir haben sie nur vergessen, wir dürfen uns wieder daran erinnern und uns dafür öffnen.
Ohne Hingabe kein Vertrauen,
ohne Vertrauen keine Nähe,
ohne Nähe keine Verbundenheit,
ohne Verbundenheit keine Liebe.






